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Wie kann man Karies selbständig in den Griff bekommen? - informiert.co

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GEDANKEN
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Wie man selbständig Karies heilen kann

Die allermeisten Menschen sind der Meinung, dass man Karies an den Zähnen nur wieder loswerden kann, wenn man zum Zahnarzt geht. Dieser greift dann zum Bohrer oder ähnlichen Werkzeugen und "fräst" dann die befallene Stelle aus den betroffenen Zähnen heraus und füllt diese dann mit speziellen Füllstoffen wieder auf.
Über die Gefahren, die von den Füllstoffen hierbei ausgehen und von den Folgen, die durch jede einzelne Beschädigung der Zähne durch das Bohren entstehen, machen sich nur die wenigsten Menschen ernsthaft Gedanken. Denn schließlich sind diese Therapien ja der aktuelle Stand der Wissenschaft und Zahnmedizin.

Beim Zahnarzt
Was mich jedoch selbst aufhorchen ließ war die Aussage eines Zahnarztes, der mir sagte, dass sich bei mir zumindest bei einem Zahn die Karies selbst ausgeheilt hätte.

Ups, da war ich aber baff: Meine Zähne können die Karies selbst ausheilen?

Die Vermutung des Zahnarztes war, dass ich vermutlich eine Kur mit Fluor vorgenommen hätte. Das ist jedoch nicht der Fall, denn ich weiß um die Schädlichkeit dieses Stoffes und verzichte schon seit Längerem auf Zahnpasten, die diesen Stoff beinhalten.

Da ich an vielen Zähnen von Karies betroffen bin, habe ich damit begonnen, zu recherchieren, ob und wie ich eventuell meine Karies von alleine in den Griff bekommen könnte. Den Zahnarzt habe ich im ersten Schritt nicht mehr zur üblichen Behandlungsmethode greifen lassen.

Über meine Ergebnisse und Erfolge berichte ich nun in diesem Beitrag.


Meine Recherche war zeitintensiv, aber das Ergebnis war für mich mehr als erstaunlich.
Um diesen Beitrag nicht zu kompliziert werden zu lassen, kann ich viele Dinge nur grob anschneiden.
Mir geht es im Endeffekt nur darum, dass man die wichtigsten Zusammenhänge versteht und dann schnellstmöglich selbst in das Handeln kommen kann.


Zunächst möchte ich zwei Thesen benennen, die mir zu Beginn Mut gemacht hatten, um mich auf die Suche nach Lösungen für meine Zahnprobleme selbst zu motivieren:

  • Wenn sich die Karies an einem meiner Zähne von alleine hat ausheilen können, dann muss dies doch auch bei allen anderen Zähnen funktionieren!
  • Mein Körper kann selbst gebrochene Knochen wieder zusammenwachsen lassen. Warum sollten sich nicht auch Zähne von alleine wieder reparieren können?


Diese beiden Grundgedanken sind ja schön und gut, aber wie komme ich nun zu einer Lösung, die mich tatsächlich zu dem gewünschten Ergebnis führt?

Der erste Schritt: Feststellung der Ist-Situation

Zunächst einmal muss ich mir regelmäßig selbst ein Bild davon machen, wie es in meinem Mund aussieht. Sprich, ein täglicher Blick über einen gut beleuchteten Spiegel in den Mund und speziell auf die Zähne ist die die Grundvoraussetzung, um zu wissen, was aktuell in meinem Mund und an den Zähnen los ist.


Der zweite Schritt: Schaffung eines Grundverständnisses

Erst wenn man versteht, wie Karies entsteht und dass die Karies nur das Endergebnis eines längeren Prozesses im Mund und Speichel sind, kann man das Problem in den Griff bekommen.

Hierzu möchte ich aus dem Buch "Zahnarztlügen" von Dorothe Brandt und Lars Hendrickson zitieren.
Dieses Buch möchte ich gerne empfehlen, denn es erklärt sehr gut nachvollziehbar, wie das gigantische System der "Zahnmedizin" aufgebaut ist.
Die Lösungsansätze, die in diesem Buch beschrieben werden habe ich teilweise ausprobiert. Jedoch führten sie bei mir mehrheitlich zu keinem guten Ergebnis, dafür aber zu mehreren teuren "Fehlinvestitionen" ;-).
Nun aber zu dem Zitat: "Säureattacken auf die Zähne lösen das im Schmelz enthaltene Kalzium, der Zahn wird in seine Bausteine Kalzium und Phosphat zerlegt und damit demineralisiert. So entsteht das Loch im Zahn." (Quelle: Buch Zahnarztlügen, Ausgabe von 2010, Seite 28)
Das Grundproblem ist also der Säuregehalt im Mund. Die guten Bakterien im Speichel sind somit in der Minderheit gegenüber den schlechten Bakterien.
Es gilt also zu verstehen, dass der wichtigste Ansatzpunkt für die Behandlung von Karies die Herstellung eines gesunden und möglichst ph-neutralen Speichels ist. Dieser kann dann im Übrigen auch später dafür sorgen, dass sich die Zähne von selbst wieder regenerieren, wenn die richtigen Nährstoffe ausreichend vorhanden sind!


Der dritte Schritt: Ursachenforschung

Ein Hauptproblem ist (zumindest bei mir) der viel zu häufige Konsum von "Industriezucker" und zwar bewusst, wie unbewusst.
Wenn ich viel Schokolade, Gummibärchen oder sonstige "Industriezucker-haltige" Dinge zu mir nehme, dann muss ich mir darüber im Klaren sein, dass dies meinen Zähnen auf Dauer nicht gut tun kann. Zähneputzen reicht dann wohl alleine auch nicht mehr aus!
Viel gefährlicher sind jedoch die Dinge, bei denen man nicht sofort auf die Idee kommen mag, dass auch diese pures Gift für die Mundhygiene enthalten. Dies sind zum Beispiel industriell hergestellte Säfte. Gerade in Säften sind heute Dinge enthalten, die da eigentlich nicht hinein gehören. Die Industrie hat schon seit Langem Begriffe erschaffen, die "ungesunde" Zusätze verharmlosen. So kommt es öfter vor als man denkt, dass in Fruchtsäften auch "Gammelfleisch" enthalten ist (kein Witz)! Neben Zucker noch einmal eine Sache, auf die der menschliche Körper gewiss nicht scharf ist.


Der vierte Schritt: Die ersten (kleinen) Lösungsansätze

Ich gebe zu, dass mir in der Vergangenheit Wasser oft zu "langweilig" im Geschmack war. Aus diesem Grund hatte ich oft drei bis vier Flaschen mit "Fruchtsäften" oder "Schorlen" pro Tag getrunken, ohne mir darüber im Klaren zu sein, was ich meinem Körper damit tagtäglich zumute.
Das Nächste Problem aus meiner Vergangenheit war der häufige und unkontrollierte Konsum von Gummibärchen.

Sobald ich mir darüber im Klaren war, dass dies wohl die Hauptverursacher für meine schlechte Mundhygiene sind, habe ich von einem auf den anderen Tag den Konsum dieser Dinge beendet beziehungsweise sehr stark zurück gefahren.
Mittlerweile trinke ich fast nur noch Wasser. Und Gummibärchen oder Schokolade gibt es nur noch äußerst selten bei mir. Wenn ich Lust auf etwas Süßes habe, dann greife ich heute meist zu einem Lutschbonbon mit Xylit (Birkenzucker). Ich vertrage Xylit gut, jedoch gibt es auch Menschen, die diesen Zucker nicht vertragen.

Das erste erkennbare Ergebnis: Ich habe innerhalb kürzester Zeit deutlich abgenommen! Heute benötige ich Hosen, die 3-4 Nummern kleiner in der Bundweite ausfallen.
Was für ein grandioser und schöner Nebeneffekt!


Der fünfte Schritt: Umstellung auf Xylit

Wie bereits im vorhergehenden Absatz erwähnt, ist Xylit leider nicht für jeden geeignet.
Wer jedoch keinerlei Probleme damit hat, dem kann ich diesen wirklich empfehlen.

Der sechste Schritt: Die Behandlung bereits angegriffener Zähne mit DMSO (Dimethylsulfoxid)

Ist die Karies an einem Zahn noch nicht zu weit fortgeschritten, so kann DMSO eine Möglichkeit sein, um die Karies zu stoppen.
Dies ist jedoch ein längerer Prozess, den man kontinuierlich und so lange wie nötig durchführen muss.
Da DMSO im Verdacht steht, eventuell medizinische Zahnfüllungen zu beschädigen, empfehle ich, eine entsprechende Vorsicht bei der Eigenbehandlung walten zu lassen.

Aber wie erfolgt nun die Behandlung der von Karies befallenen Zähne?

Ich verwende ein Wattestäbchen, welches ich mit DMSO befeuchte.
Danach reibe ich die beschädigte Stelle des Zahns mit dem DMSO ein. Diesen Vorgang wiederholt man im besten Fall mindestens dreimal am Tag.
Dabei gilt es zu beachten, dass das Wattestäbchen möglichst nicht mit dem Backen- oder Zahnfleisch oder mit der Lippe in Berührung kommt,
denn DMSO wird in Kombination mit Feuchtigkeit kurzzeitig sehr heiß!
Schon nach wenigen Tagen kann man erkennen, wie sich die Karies allmählich zurückzieht.
Man sollte die Behandlung jedoch so lange fortsetzen, bis man keine Karies mehr sieht.
Dann heißt es abzuwarten, ob der Zahn sich von selbst ausheilt und sich die beschädigte Stelle von alleine schließt.
Einen kleinen Nachteil hat DMSO jedoch - in Kombination mit Speichel riecht DMSO für eine kurze Zeit wie Knoblauch, was nicht für alle Menschen in der Umgebung immer angenehm ist.

Ich selbst spucke das kleine Bisschen DMSO übrigens nach der Behandlung nicht aus, denn ich hoffe, dass somit das DMSO noch etwas länger im Mund bleibt und somit vielleicht noch etwas länger wirken kann, als wenn ich es zu schnell wieder ausspüle.
Wer Probleme mit dem Geschmack hat, kann dies jedoch tun.


Der siebte Schritt: Regeneration des Zahnschmelzes mithilfe von Hydroxylapatit

Der Hauptbestandteil des Zahnschmelzes ist Hydroxylapatit. Es schützt die Zähne vor Reizen und Schäden. Über die Zeit nutzt sich dieses Zahnmineral jedoch ab. Durch den Einsatz von künstlichem Zahnschmelz – auch biomimetischer Hydroxylapatit genannt, lässt sich die Zahngesundheit durch tägliche Anwendung unterstützen und beschädigter Zahnschmelz reparieren.
Es gibt Zahnpasten mit diesem Stoff oder aber auch eigene Hydroxylapatit-Pulver, mit denen man die Zähne putzen kann.

Wie ich gelesen habe, steht Glycerin in Verdacht, die Regeneration des Zahnschmelzes zu behindern. Deshalb sollte man darauf achten, dass die verwendete Zahnpasta kein Glycerin enthält.


Soweit mein kurzer Erfahrungsbericht darüber, wie ich an die Regeneration meiner mit Karies befallenen Zähne erfolgreich herangegangen bin.

Natürlich gilt für diesen Vorschlag:
Ich bin kein Arzt, Wissenschaftler oder Apotheker und schreibe hier nur meine eigenen Erfahrungen nieder.
Diese sind wissenschaftlich nicht belegbar. Und somit darf ich auch keine Empfehlung für diese Behandlung aussprechen.
Die Selbstbehandlung gemäß meinem Erfahrungsbericht erfolgt somit auf absolut eigenes Risiko!
Wenn Ihnen diese Seiten gefallen, dann würde ich mich über Ihre Empfehlung an Familienmitglieder, Freunde und Bekannte sehr freuen.

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